Zum Abschluss des Kommunalwahlkampfs ziehen Bündnis 90/Die Grünen in Dieburg eine Bilanz ihrer Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung. In den vergangenen fünf Jahren hat die Fraktion nahezu 100 Anfragen und Anträge zu zentralen Zukunftsthemen eingebracht – von Klimaschutz und Mobilität über Kinderbetreuung und Bürgerbeteiligung bis hin zu bezahlbarem Wohnraum.
Nach Angaben der Grünen wurden rund 90 Prozent dieser Initiativen von der Mehrheitskooperation abgelehnt oder vertagt. Aus Sicht der Fraktion konnten dadurch wichtige Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung bislang nicht umgesetzt werden.
Zu den Vorschlägen der Grünen gehörten unter anderem ein Hitzeschutzkonzept und eine Klimafunktionskarte für Dieburg, eine Baumschutzsatzung, der Ausbau der Fahrradinfrastruktur, sichere Schulwege, ein ÖPNV-Ringbus sowie Maßnahmen für eine verlässlichere Kinderbetreuung und stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Auch Initiativen für mehr Photovoltaik, Energiesparmaßnahmen in kommunalen Gebäuden, bezahlbaren Wohnraum und mehr Bürgerbeteiligung wurden eingebracht.
„Viele dieser Vorschläge zielen darauf ab, Dieburg besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten – etwa auf zunehmende Hitzeperioden, die Verkehrswende oder den Bedarf an guter Kinderbetreuung“, erklären die Grünen. „Leider wurden zahlreiche dieser Initiativen von der bisherigen Mehrheit ausgebremst.“
Für die Grünen zeigt diese Bilanz, dass es neue politische Mehrheiten und einen klaren Zukunftskurs braucht. „Nichtstun ist für uns keine Option. Wir wollen Dieburg sozial gerecht, klimafreundlich und lebenswert weiterentwickeln.“
Mit Blick auf die Kommunalwahl am 15. März werben die Grünen deshalb für einen Politikwechsel. „Mit neuen Mehrheiten kann vieles möglich werden – für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft unserer Stadt.“


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